DGH Group – Prozessoptimierung im Aluminium Druckguss durch verbesserte APF Vakuumfilter

Die DGH-Group bietet ein breites Spektrum des modernen Aluminium- und Magnesium-Druckgusses von der vorgelagerten Forschung und Entwicklung über die Prototypenentwicklung bis zur Fertigbearbeitung vormontierter Systeme. Zu den Kunden der DGH-Group zählen heute die Mehrzahl der namhaften Automobilhersteller, wie z.B. VW, Audi, BMW und Ford

Der Einsatz von Vakuum-Absaugungen ist in der Produktion von komplexen Strukturbauteilen heute unabdingbar. Die Entwicklung von dexwet-APF ist auf eine Initiative der DGH-Group zurückzuführen. Die Branche dankt, denn die Ära der Topfkratzer als Vakuumfilter neigt sich ihrem Ende. Ein weiteres Filterproblem mit dexwet Technologie gelöst.

Die DGH Group ist im Frühjahr 2015 an das Unternehmen mit der Bitte herangetreten, eine Lösung für bestehende Filterprobleme mit Drahtgewebefiltern/Topfkratzern zu entwickeln. Über vier Prototypenstufen wurde dann die erste Generation dexwet-APF entwickelt und erfolgreich zum Einsatz gebracht.

Nachdem die Topfkratzer zumindest bei jedem Schichtwechsel getauscht werden mussten, manchmal auch zusätzlich einmal während der Schicht, stand in dieser ersten Phase eine möglichst lange Filter-Einsatzdauer im Zentrum des Interesses. Dexwet konnte dabei das notwendige Tauschintervall auf 3-7 Tage erhöhen, je nach Emissionsverhalten der Giesszellen.

 Im ersten Quartal 2016 entwickelte Dexwet am Standort Heidenau das verbesserte System dexwet-APF2 und im zweiten Quartal wurde mit dem Standort DGH Hof die erste Aluminium-Giesserei auf dexwet-APF2 Technologie vollständig umgestellt. Die Investition hat sich bereits gerechnet, die DGH Group konnte einen echten Fortschritt in der Produktivität vollziehen.

Neben der Funktionalität des Filtersystems konnte durch die gemeinsame Anwendungsentwicklung bei der DGH-Group und bei deren Mitarbeitern ein wesentlich verbessertes Verständnis des Vakuum-Prozesses und dessen optimalen Zusammenspiel im Gesamtprozess erreicht werden. Dieses erhöhte Verständnis führt zu einem höheren Qualitätsbewusstsein aller Beteiligten.

Die Auswertung der dexwet-APF2 Filterkartuschen nach deren Einsatz durch geschultes Personal gibt oft frühzeitig Hinweise auf Fehlerquellen in der Druckguss-Form oder in anderen Prozesskomponenten. Die gezielte Auswertung des Filterbildes kann somit frühzeitig zur Fehler-Identifikation beitragen und die Zeit bis zur Fehler-Beseitigung signifikant verringern. Dies schlägt sich im wirtschaftlichen Ergebnis des Gesamtwerks entsprechend nieder. 

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